Und wie Erziehst du dein Kind???

Meistens wenn wir Unterwegs sind, fängt mein großer an etwas herum zu flippen.

Wenn wir in ein Einkaufszentrum oder in die Stadt gehen, müssen wir „ADLERAUGEN“ haben. Er läuft gerne weg, und erkennt keine Gefahren und Grenzen.  Anstrengend! Leider könnte ich da, manchmal aus der Haut fahren.

Und erst die komischen Blicke der anderen Leute, wenn ich wieder etwas „LAUTER“ geworden bin, um ihn zu zügeln.Manchmal klappst, manchmal nicht!

Ich habe aber gemerkt, dass wenn ich mit ihm leiser und ruhig rede, klappt es besser! Mit Kindern auf „AUGENHÖHE“ sprechen!

Wie ihr merkt ist es schwierig, wahrscheinlich schwieriger als mit einem normal entwickelten Kind.

Aber man sollte, trotzdem, seine Kinder immer als vollwertiges Familienmitglied betrachten

„Beziehung statt Erziehung“

und Ihnen auch, zwei Möglichkeiten anbieten. So können Sie sich selbst mehr verwirklichen und selbstständiger werden. Das auch für entwicklungsverzögerte Kinder! Uns haben immer alle Therapeuten geraten, er bräuchte eine „starke Hand“ & „strenge Regeln“. Dies zähle zum Autokratischen Erziehungsstil, dazu aber später mehr.

Aber ganz ehrlich, ich habe darauf keine LUST mehr!

Warum? Ganz einfach

Meine Erkenntnis nach all diesen Jahren ist, ich möchte meine Kinder als gleichwertiges Familienmitglied behandeln. Man sollte sich immer im klaren sein, dass Erziehung nichts bringt! Aber das entscheidet jeder für sich.

„Wir können Kinder nicht erziehen, sie machen uns sowieso alles nach!“

Wir sind wie ein Spiegel für unsere Kinder. Das gilt auch alles für Entwicklungsverzögerte Kinder.

Es gibt so viele Erziehungsstille:

  • Antiautoritär,
  • Autokratischer,
  • Autoritärer,
  • Demokratischer,
  • Egalitärer,
  • Negierender,
  • Laissez-Faire,
  • Negierender
  • usw.

Ich möchte hier nur auf die ersten drei näher eingehen, alles andere würde den Rahmen sprengen.

Antiautoritärer Erziehungsstil:

Eine Erziehungsmethode, ganz ohne zwänge. Er ist der Gegenpol zum autoritären Stil. Das Kind hört selten ein „NEIN“, es kann sich mehr entfalten. Dem Kind werden mehr freiheiten gelassen und sie können ihre Persönlichkeit und ihr Selbstbewusstsein besser entwickeln.

Autokratischer Erziehungsstil:

Er ist praktisch eine Steigerung des autoritären Stils. Bei diesem Erziehungsstil wird es so handgehabt, dass Kinder NUR Regeln haben. Keine eigene Meinung haben, keine Freiräume zur eigenen Entwicklung, kein Lob, aber Kritik bei nicht einhalten der Regeln.
Auch eine Art! Nichts für mich! Es gibt sicher noch viele Familien die so erziehen!

Autoritärer Erziehungsstil:

Strenge und viele Regeln! Der dänische Buchautor Jesper Juul nennt diesen Stil „Elterndiktatur“! Es werden hohe Erwartungen an das Kind gesetzt. Belohnung und Bestrafung kennzeichnen diesen Erziehungsstil.
Kinder haben so nicht die Möglichkeit sich zu entfalten und ein gutes Selbstwertgefühl und Persönlichkeit zu entwickeln.
Ich denke, dass dieser Erziehungsstil von sehr vielen Familien, bewusst oder unbewusst, angewendet wird. Vielleicht auch wir!

Und wie ist das bei euch?

Wem ist denn auch schon bewusst, welchen Erziehungsstil er anwendet. Mir war da nicht bewusst!
Wer findet sich bei welchen Erziehungsstil wieder? Teilt eure Meinung mit uns, wir sind gespannt!

 

 

 

 

 

noahskleinewelt

Mein Name ist Silvana bin 34 Jahre alt und schreibe diesen Blog für euch. Über unsere Familie, Nachhaltigkeit und werde in Zukunft auch Rezepte posten.

6 thoughts to “Und wie Erziehst du dein Kind???”

  1. Bei uns ist das ein Mix. Bei gewissen Dingen wie Essen oder so gibt es Regeln wie nicht aufstehen bis alle fertig sind, nicht mit vollem Mund reden und sowas. Und beim ältesten die Regel das er zur abgemacht en zeit nach hause kommt wenn er beim Nachbarn oder so ist. Ansonsten können Sie machen was sie wollen.
    Liebe Grüße Nadine

    1. Hallo Nadine, gewisse Regeln oder Rituale sind wichtig. Und auch gut für die Kinder, denn daran können sie sich festhalten und es gibt ihnen auch halt.
      Mehr aber auch nicht und sonst lassen wir unsere Kinder frei entscheiden und machen.
      Lg
      Silvana

  2. Hey!
    Also ich kann uns beim autoritären Erziehungsstil einordnen. Mit anti-autoritären Zügen. Wir haben gewisse feste Regeln, die eingehalten werden müssen (z.B. am Tisch sitzen beim Essen, mit der Bastelschere nicht laufen, usw). Aber sonst können die Kinder machen was sie wollen. Wir verbringen die Nachmittage großteils draußen im Garten. Da können sie sich frei entfalten.

    Liebe Grüße,
    Julie | http://www.julies-blog.at

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.